Bloggst du schon oder liest du noch? – 5 Tipps zum Thema Bloggen

BLOGGST DU SCHON ODER LIEST DU NOCH?

Ein eigener Blog wird immer populärer, doch viele wissen leider gar nicht, wo sie beim Thema Bloggen anfangen sollen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, dir nicht nur eine Plattform zu bieten, auf der du dich selbst als Blogger ausprobieren kannst, indem du eigene Beiträge veröffentlichen kannst, sondern dir ebenso bei dem Wunsch nach einem eigenen Blog zu helfen. Wir möchten dich und deine zukünftige Internetpräsenz professionell unterstützen, damit auch du dir etwas Wunderbares aufbauen kannst.
Dazu findest du in diesem Artikel einige hilfreiche Tipps, was du beachten solltest bevor du mit dem bloggen auf deinem eigenen Blog beginnst. Denn tatsächlich gibt es sehr viele Punkte, über welche man sich vorher Gedanken machen sollte. Wir hoffen sehr, dass dieser Artikel dir einige Fragen beantwortet.

FINDE DEIN THEMA

Bevor du einen eigenen Blog startest, solltest du dir Gedanken darüber machen, welche Kategorien dieser beinhalten soll. Ganz egal, für welche Themen du dich entscheidest, wichtig ist vor allem eins: Du solltest deine Themenauswahl lieben und dafür brennen! Denn du wirst nur gute Artikel schreiben, wenn du sie auch gerne und mit ganz viel Spaß schreibst, demnach ist es sehr wichtig, dass du Spaß an deinen Themen hast.

Sehr wichtig ist jedoch auch sich darüber Gedanken zu machen, ob du populären Content erstellen, oder deine eigene Nische finden willst. Welche Vor- und Nachteile der jeweilige Weg hat, werden wir in einem weiteren Artikel noch ausführlicher erklären. Dennoch möchten wir das Thema kurz anschneiden. Wählst du populären Content, besteht in Kombination mit dem richtigen Marketing die Chance,

dass dein Blog schnell wächst. Wählst du hingegen eine eigene Nische, baust du dir eine überschaubare, aber sehr persönliche Leserschaft auf und hast die Möglichkeit, etwas aufzubauen, was es so vorher noch nicht gegeben hat und vielleicht gerade deswegen sehr gerne gelesen wird.

Welchen Weg du wählst musst du für dich selbst herausfinden. Es gibt einige gute Beispiele von Bloggern, die mit einer eigenen Nische Erfolg gehabt haben. Möchtest du jedoch schnellen Erfolg, um eine bestimmte Reichweite aufzubauen und mit deinem Blog Geld zu verdienen (was übrigens auch eine Weile dauert), kannst du Wert auf populären Content legen. Du solltest jedoch stets beachten, dass ein Ausgleich zwischen Qualität und Quantität sehr wichtig für einen erfolgreichen Blog ist!

FINDE DEINEN BLOG-NAMEN

Der Name ist das Aushängeschild deines Blogs, demnach sollte er gut gewählt sein! Er sollte nicht nur zu den gewählten Themenbereichen passen, sondern vor allem sollte er zu dir und deiner Persönlichkeit passen. Beachte dabei, dass dein Name noch nicht existiert, sondern einzigartig ist! Suche also vorher auf Google, sowie allen sozialen Medien, welche du später nutzen möchtest, ob dein gewählter Name noch ungenutzt ist. Nur dann solltest du dich für diesen Namen entscheiden! Denn natürlich ist es nicht gut für das Marketing deines Blogs, wenn man viele verschiedene Blogs oder Internetpräsenzen unter dem gleichen oder einem ähnlichen Namen findet.

Außerdem solltest du darauf achten, dass dein Name leicht zu merken und einfach zu schreiben ist. So sorgst du dafür, dass deine Leser dich einfacher finden und dein Blog demnach öfter aufgerufen wird. Anhand eigener Erfahrungen möchten wir dir das Konzept und die Relevanz eines eigenen Namens deutlich machen: Svenja hatte den Künstlernamen „Precious Things“ für ihren YouTube-Kanal und ihre sozialen Medien gewählt. Der Name sollte die „kleinen Dinge im Leben“ wiederspiegeln, war jedoch nicht nur in Bezug auf die Themenauswahl schlecht gewählt.

Vor allem aber war der Name unpassend, weil es für die Zielgruppe ein schwieriger Name war. Bei einer deutschen Zielgruppe war es unpassend, einen englischen und dazu schwer auszusprechenden Namen zu wählen. Ebenso wurde sehr oft gefragt, wie man den Namen schreibt. So hat Svenja sich mit ihrem Namen die Chance verbaut, öfter aufgerufen zu werden, da viele nicht einmal wussten, wie man den Namen schreibt oder ausspricht.
Wir hoffen, dass du anhand dieses Beispiels besser verstehst, wieso ein einfacher, auf die Zielgruppe und Themenauswahl angepasster Name sehr wichtig für das Marketing deines Blogs ist. Denn was nützt es dir, Artikel für Artikel zu bloggen und niemand wird auf dich aufmerksam, weil dein Name unüberlegt gewählt wurde?

DEIN BLOG-HOSTER & EINE EIGENE URL

Wenn dir dein Konzept und auch der Name deines Blogs klar ist, solltest du dir jetzt Gedanken dazu machen, ob du deinen Blog selbst hosten möchtest oder ob du einen Anbieter wie beispielweise Blogger, MyBlog, etc. nutzen möchtest. Beides hat seine Vorteile. Einen ausführlichen Vergleich zwischen beidem findest du bald ebenfalls auf unserem Magazin. Um es schon einmal kurz anzureißen: Auf Plattformen wie Blogger, hast du oft nicht so viele Gestaltungsmöglichkeiten wie beispielsweise mit einer selbstgehosteten Website und einem Content-Management-System wie WordPress. Hier gibt es keine Einschränkungen und einer professionellen Website steht nichts mehr im Wege! Neben den Unterschieden bei den Gestaltungsmöglichkeiten, gibt es aber auch noch andere Punkte, die für dich wichtig sein könnten. Ein Vorteil von Blogger ist zum Beispiel,

dass für dich erstmal keine Kosten anfallen. Wenn du deine Website dagegen selbst hosten möchtest, musst du mit einer monatlichen Gebühr rechnen. Du solltest also am besten selbst abwägen, ob sich diese Kosten für dich lohnen. WordPress kannst du beispielsweise inklusive deiner eigenen Domain schon für knapp 5 Euro monatlich nutzen. Wenn du eine eigene Domain besitzt, dann sieht die URL meist professioneller aus. Bei Blogger steht der Anbieter beispielsweise in der URL: www.beispielwebsite.blogger.com. Natürlich wirkt das nicht so toll, wie eine eigene Domain: www.beispielwebsite.de. Außerdem wirst du mit einer eigenen Domain nicht nur schneller von deinen Lesern, sondern auch über Suchmaschinen gefunden. Diese drei Punkte sind wohl die größten Unterschiede, doch wie angekündigt folgen dazu auch noch weitere Artikel.

DIE AUFMACHUNG DEINES BLOGS

Als nächstes kannst du dir auch schon Gedanken zum Design deines Blogs machen. Möchtest du ein eigenes Logo einbinden und gibt es bestimmte Farben, die die Leser direkt mit deinem Blog verbinden sollen? Schau doch einfach mal auf deinen Lieblingsblogs vorbei und mach dir eine Liste mit Designelementen, die du auch auf deinem neuen Blog einbinden möchtest. Du solltest dein Blogdesign aber immer auf deine Zielgruppe abstimmen. Darauf kommen wir allerdings gleich nochmal zurück. Sobald du dir Inspiration geholt hast, kannst du mit dem Design beginnen. Mach dir auch hier eine Liste, die du abarbeiten kannst. Bestimmte Seiten und Elemente gehören auf jede Website. Es muss zum Beispiel immer ein Impressum mit deiner Adresse und einer Emailadresse eingebunden werden. Außerdem solltest du überlegen auch eine „Über mich“ Seite anzulegen, um dich vorzustellen und um gleich eine persönlichere Beziehung zu deinen Lesern aufzubauen. Achte zusätzlich darauf, dass dein Theme übersichtlich und responsiv ist. Das heißt, dass es auch für die mobile Ansicht optimiert ist. Falls dir das alles zu viele Informationen sind, kannst du uns natürlich gerne kontaktieren und wir helfen dir weiter!

LEGE DEINE ZIELGRUPPE FEST

Eine wirklich wichtige Frage, die du dir außerdem noch stellen solltest ist: Wer liest eigentlich meinen Blog? Für wen schreibe ich meine Blogbeiträge? Um dies zu beantworten, solltest du dir sogenannte Personas erstellen. Das sind fiktive Personen, die die Leser deines Blogs repräsentieren. Gib deiner ersten Persona einen Namen (Beispiel: Anna Musterpersona) und versuche sie dann so detailliert wie möglich zu beschreiben. Welches Geschlecht hat Anna? (Klar, Anna ist in diesem Fall weiblich.) Wie alt ist Anna? Welche Interessen hat Anna? Was macht Anna beruflich? Welchen Hobbys könnte Anna nachgehen? etc. Einen ausführlicheren Leitfaden um gute Personas zu erstellen und ein Gratis-PDF dazu, findest du schon bald hier im Co-Magazine! Sobald du deine Personas erstellt hast, kennst du deine Zielgruppe genauer und kannst deshalb wichtige Entscheidungen treffen: Möchte meine Zielgruppe

gedutzt oder gesietzt werden? Passen meine Themefarben zur Zielgruppe? Schreibe ich über die richtigen Themen? Sobald dein Blog online geht, solltest du unbedingt Google Analytics nutzen. Hier wird aufgezeichnet, welche demografischen Daten deine Leser dann wirklich haben. Falls deine vorher erstellten Personas nicht mit diesen Daten übereinstimmen, solltest du die Personas anpassen und dir dann nochmal die Fragen stellen ob dein Umgangston in deinen Texten, dein Blogdesign und so weiter denn auch zu deiner Zielgruppe passt. Du merkst also: die Zielgruppe solltest du ständig im Blick behalten und auf alle Veränderungen auch direkt reagieren. Versuche immer alles auf deine Leser abzustimmen! Letzteres gilt insbesondere, wenn du darauf aus bist, mit deinem Blog erfolgreich zu werden.

Vielleicht haben dir diese ersten, wichtigen Punkte auf dem Weg zu deinem eigenen Blog ja schon weitergeholfen. Bei spezifischeren Fragen oder Unklarheiten kannst du zum einen unsere Kategorie Bloggen durchstöbern und uns natürlich auch immer gerne kontaktieren. In der nächsten Zeit folgen nämlich noch viele weitere Tipps und Ratschläge  zum Thema Blogge, Websitegestaltung, SEO, etc. für dich. Schau also unbedingt wieder vorbei!

2 Kommentare
  1. An sich ist der Beitrag gut, aber ich finde es etwas schade, dass das System WordPress relativ kurz angesprochen wird. Leider wird auch nicht erwähnt, dass es WordPress.org und WordPress.com gibt und wie da die genauen Unterschiede sind. Kaum einer kennt sich damit aus und genau das würde ich bei so einem Beitrag wie diesen eigentlich erwarten; vielleicht nicht so ausführlich, aber zumindest mal kurz angesprochen und in einem späteren Beitrag könnte man das ausführlich erklären.

    liebe Grüße
    Josy von http://www.dasfraeuleinwunder.de

    1. Hey Josy,
      Dankeschön für dein Feedback! Da hast du absolut Recht, allerdings wollten wir den Beitrag kurz halten und wie du schon geschrieben hast einen ausführlicheren Artikel zum Thema WordPress nachschieben. Der wird aber jetzt auch bald folgen und dann werden wir gerne deine Kritik aufnehmen und auch den Unterschied zwischen WordPress.org und WordPress.com erklären.
      Vielen Dank nochmal für deine Kritik!

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