Tote Mädchen lügen nicht – 5 Gründe diese Serie zu sehen

TOTE MÄDCHEN
LÜGEN NICHT

Tote Mädchen lügen nicht ist gerade als Serie auf Netflix erschienen und basiert auf dem gleichnamigen Buch von Autor Jay Asher. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit wird die Serie sehr gehyped! Auch ich bin der Serie restlos verfallen und möchte dir in diesem Beitrag gerne 5 Gründe nennen, wieso du diese Serie gesehen haben solltest.
Falls du sie schon gesehen hast, bin ich mir dennoch sicher, dass dieser Artikel dir zum einen noch einmal bestimmte Dinge klar macht, die einfach sehr wichtig sind und zum anderen Dinge, die dir vielleicht gar nicht aufgefallen sind. Ich hoffe der Beitrag gefällt dir!

Warum sollte ein totes Mädchen lügen?

DIE SPANNENDE UND
EMOTIONALE STORY

Diese Serie ist einfach so spannend! Natürlich möchte ich nicht zu viel verraten, aber es ist wirklich sehr spannend und man möchte immer weiter gucken und ertappt sich dabei wie man eine Folge nach der anderen schaut und gar nicht aufhören kann. Falls du nicht weißt, worum sich die Serie dreht, erkläre ich es dir

kurz: Hannah Baker ist einer der Hauptcharaktere der Serie. Sie beging Selbstmord und hinterließ ein paar Kassetten, welche sie vor ihrem Tod aufgenommen hat. Diese Kassetten enthalten 13 Gründe, wieso Hannah Suizid begangen hat. Sie erzählt ihre Geschichte. Die Wahrheit. Sie möchte Gerüchte aufklären, welche über sie in die Welt gesetzt haben und spricht dabei direkt die Leute an, die diese Gerüchte in die Welt gesetzt haben. Jeder, der Hannah verletzt hat erhält diese Kassetten. Und ist somit irgendwie an ihrem Tod schuld.

DIE NACHBEARBEITUNG & DARSTELLUNG
DER SERIE

Die Nachbearbeitung der Serie ist vermutlich etwas, was mir als Student der Medienwissenschaften mehr auffällt als anderen. Dennoch möchte ich diesen Punkt erwähnen, denn meiner Meinung nach unterstützt die Nachbearbeitung der Serie die Handlungen sehr und lassen sie nicht nur besser aussehen, sondern auch emotionaler wirken. Beispielsweise wird sehr oft mit Color Grading gespielt. Das bedeutet, dass die Farben der jeweiligen Szene angepasst werden und man somit eine bestimmte Stimmung erzeugen kann. Wenn Clay sich an Hannah erinnert, während er ihre Kassetten anhört, sind die Szenen meist in warmen, angenehmen Tönen gestaltet. Diese Nachbearbeitung gibt uns ein gutes Gefühl. Das alltägliche Leben ohne Hannah ist hingegen ganz anders gestaltet – nämlich grau und trist. Allein mit der visuellen Nachbearbeitung wird also deutlich, wie viel schöner das Leben mit Hannah war und wie grau der Alltag ohne sie ist.

DIE MUSIKALISCHE
UNTERMALUNG

Diese Musik… ich liebe sie. Meist melancholisch und etwas düster von der Stimmung her, aber eben immer sehr passend zur jeweiligen Szene und Stimmung. Ich kann dir nicht sagen, wie oft mich allein die Musik zum

Du warst der Anfang vom Ende.

Weinen gebracht hat. Und da sind wir wieder beim Thema: die jeweiligen Szenen werden nicht nur durch die visuelle Nachbearbeitung, sondern vor allem auch durch die Musik gestützt und machen es so viel emotionaler. Hör dir auf jeden Fall „The Night We Met“ von Lord Huron an. Diese Musikrichtung muss man mögen, aber ich liebe das Lied an sich schon. Und die Szene in der es vorkommt ist so unendlich schön und emotional…
Da sie eine so große Rolle spielt, werde ich definitiv einen Beitrag nur über die Musik in dieser Serie schreiben. Schau also auf jeden Fall wieder vorbei, wenn dich das interessiert!

DIE AUSSAGE DER SERIE

Der für mich absolut wichtigste Punkt diese Serie zu sehen ist die Aussage dahinter, denn diese ist so unendlich wichtig. Ich habe in meinem letzten Beitrag schon über das Thema geschrieben, aber diese Serie verdeutlicht für mich noch einmal, dass es wichtiger ist, als man denkt. Es geht nicht nur darum, wie sehr Worte verletzen, sondern viel mehr auch um Taten. Oder eben auch das komplette Gegenteil: Keine Taten. Einfach zusehen. Nicht realisieren. Es geht um Egoismus, Selbstdarstellung, etc. Darum, dass man sich selbst immer am besten darstellen möchte und viele dabei offensichtlich keinerlei Rücksicht auf die Gefühle anderer nehmen. Dies kann auf so viele Arten und Weisen passieren und genau das verdeutlicht diese Serie. Augenscheinlich scheinen viele der auf den Kassetten erwähnten Gründe „Kleinigkeiten“ zu sein. So wird es auch oft selbst von Hannah erwähnt. Doch sehr viele Kleinigkeiten, die augenscheinlich „nicht so schlimm“ zu sein scheinen ergeben eben eine große Sache, die manche einigermaßen gut und andere eben sehr schlecht verarbeiten können.
Nachdem ich auch nur ein paar Folgen der Serie gesehen habe, habe ich viel bewusster auf mein Verhalten und meine Äußerungen geachtet. Und ich denke genau das sollte diese Serie erreichen. Sie sollte zeigen, was bei einem bestimmten Verhalten passieren kann. Und da dieses Thema heutzutage leider viel zu aktuell ist, ist diese Serie und ihre Message umso wichtiger!
Du solltest übrigens auch unbedingt mal auf dem Instagram-Account der Serie vorbei schauen, denn dort werden oft sehr schöne Dinge in der Story gezeigt. Neulich haben die Schauspieler beispielsweise dafür geworben, jemand besonderem oder auch jemandem den man vielleicht mal verletzt hat einfach etwas liebes zu sagen und ihm zu sagen, wie besonders dieser Mensch ist. Die Schauspieler sind als gutes Beispiel voran gegangen und haben genau das öffentlich gesagt und dabei bestimmte Personen öffentlich adressiert. Eine wunderbare Aktion, die unbedingt geteilt werden sollte! Gerade da es in der Serie auch um den negativen Einfluss von sozialen Medien geht, ist es schön zu sehen, dass man Versucht ein Zeichen für mehr Positivität auf sozialen Medien zu setzen.

Ich werde nie erfahren, warum du getan hast, was du getan hast.

DIE EMOTIONEN

Dieses Thema wurde nun schon so oft angesprochen: die Emotionen, welche diese Serie auslöst. Und das sind sehr, sehr viele! Für Menschen wie mich, die bei der perfekten Kombination aus Musik und emotionaler Handlung sowieso immer direkt anfangen zu heulen, bleibt hier definitiv kein Auge trocken. Aber ich finde den emotionalen Aspekt

aus dem Grund so wichtig, weil es eben einfach keine stumpfe Aussage nach dem Motto „du sollst keine anderen Menschen mobben, beleidigen, etc.“ ist, sondern es berührt dich. Es berührt dich so tief, dass du anfängst dir über dein bisheriges und aktuelles Verhalten gegenüber anderen Gedanken zu machen. Wie bereis erwähnt, achte ich nach dieser Serie sehr auf meine Worte und Taten und auch

Wie kannst du mit dir selbst leben?

auf meine Umgebung. Aus dem einfachen Grund, weil mich diese Serie so sehr berührt hat. Für viele ist es einfach schon deswegen unglaublich emotional, weil sie diese Situationen kennen und selbst durchleben mussten. Aber auch, wenn du diese Situation nicht kennst und davon verschont geblieben bist, wird diese Serie dich zum nachdenken bringen. Und das ist unglaublich wichtig!

Ich hoffe, dass dir dieser Beitrag gefallen hat und bin sehr gespannt auf deine Meinung zu der Serie „Tote Mädchen lügen nicht“. Lass mich also unbedingt in den Kommentaren wissen, was du davon hältst!

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2 Kommentare
  1. Zu Punkt 4
    Alles hat Auswirkungen. Wenn wir etwas machen oder etwas nicht machen. Es hat Auswirkungen. Das macht die Serie deutlich. Wenn wir bei Mobbing wegsehen, oder das Mobbing befeuern-es hat Auswirkungen.
    Ich hoffe die Serie sensibilisiert Menschen dafür Cybermobbing zu verhindern, und Betroffene sich Hilfe von Aussen zu holen.

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