Blog oder Online Magazin? Was sind die Unterschiede?

Hast du auch schon mit dem Gedanken gespielt eine eigene Website zu betreiben? Dann bist du bestimmt auch über die Frage gestolpert, ob es ein Blog oder doch ein Magazin werden soll. Wir wollen heute etwas Klarheit ins Thema Online Magazin bringen und werden dir hier ganz genau erklären wo die Unterschiede zwischen einem Online Magazin und einem Blog liegen, wann sich welche Art der Website anbietet und welche Vor- aber auch Nachteile die verschiedenen Onlinepräsenzen haben. Außerdem versuchen wir so natürlich auch die von euch häufig gestellte Frage zu beantworten, warum das Co-Magazine eigentlich kein Blog ist.

Was ist ein klassischer
Blog?

Vorweg sollte kurz erwähnt werden, dass es keine festen Regeln und Definitionen für einen Blog oder auch für ein Online Magazin gibt und dass wir hier einen Artikel aus unseren eigenen Erfahrungen heraus verfasst haben. Generell gibt es aber schon einige Unterschiede zwischen beiden Onlinepräsenzen. Der klassische Blog bedient meist ein Nischenthema und wird von einem einzigen Autor in einem sehr persönlichem Stil verfasst. Oft wird so auch eine ganz besondere und vor allem persönliche Beziehung zu den Lesern aufgebaut. Die Person des Bloggers steht auf

einem Blog einfach mehr im Mittelpunkt als in einem Magazin. Es gibt natürlich auch Blogs die von mehreren Autoren (meist zwei) verfasst werden. Auch hier stehen die Blogger selbst meist im Mittelpunkt des Geschehens. Das hat natürlich den Vorteil, dass der Leser gleich ein passendes Gesicht im Kopf hat, eine engere „parasoziale“ Beziehung zum Blogger aufbauen kann und diesen vielleicht sogar schneller als Experten in einem bestimmten Themengebiet (der Blognische) ansieht.

Was zeichnet 
ein Online Magazin aus?

Das Online Magazin hingegen hat eher schon einen Unternehmenscharakter. Viele verschiedene Autoren verfassen Artikel zu mehreren Themenfeldern, die zusammen besprochen und festgelegt werden. Es gibt also einen Redaktionsplan, der zusammen ausgearbeitet wird. Trotzdem kann auch ein Online Magazin eine Nische bedienen und somit einen Themenschwerpunkt haben. Hier im Co-Magazine arbeiten wir gerade daran den Themenschwerpunkt auf unsere Kategorie Bloggen zu legen. Wir möchten dir Tipps für deine eigene Onlinepräsenz bieten und dich auf deinem Weg zur eigenen Website unterstützen. Gerade weil wir Autoren mit eigenen Blogs und anderen Internetauftritten (wie YouTube oder Instagram) im Team haben, können wir dir von eigenen Erfahrungen berichten und heute zum Beispiel auch gut zwischen

Blog und Online Magazin vergleichen. Im Team zu arbeiten hat nämlich nicht nur Vorteile. Oft fühlt man sich auch den Anderen gegenüber verpflichtet regelmäßig am Magazin zu arbeiten und alles pünktlich online zu stellen. So kann das „Bloggen“ auch schonmal ein aufwändigeres Hobby werden und mancher wird sicherlich auch den Spaß an der Sache verlieren, wenn ständig neuer Content produziert werden muss. Gehe also lieber auf Nummer sicher und besprich mit deinen „Kollegen“ wie verpflichtend das Ganze werden soll oder ob es vielleicht auch nicht schlimm es, wenn mal eine Woche lang nichts kommt. Die Absprache ist bei einem Online Magazin einfach das A und O! Mit regelmäßigen Besprechungen werden die individuellen Vorstellungen einander angepasst und niemand wird später enttäuscht sein.

Blog

  • du bist dein eigener Chef und alleine für alles verantwortlich
  • es ist einfacher dich als Experten auf einem bestimmten Gebiet zu etablieren
  • deine Persönlichkeit steht stark im Mittelpunkt des Blogs (du gibst also persönliche Informationen über dich öffentlich preis)
  • Falls du etwas umdesignen oder dein Konzept ändern möchtest, kannst du das spontan und ohne Absprache mit anderen machen
  • du musst dich stets selbst motivieren, am Ball zu bleiben und regelmäßig neue Artikel zu verfassen
  • alle sozialen Medien für deinen Blog zu nutzen kostet sehr viel Zeit, deswegen solltest du dich auf ein bis zwei Kanäle konzentrieren

Online Magazin

  • du bist Teil eines Autorenteams und besprichst regelmäßig alle Themen rund ums Magazin
  • Aufgaben können auf mehrere Mitarbeiter verteilt werden
  • der Redaktionsplan bringt Struktur und Timing in den Arbeitsablauf
  • deine Persönlichkeit steht nicht im Vordergrund des Magazins
  • in einem Team zu arbeiten macht Spaß, es kann aber auch schnell ein Pflichtgefühl deinen „Mitautoren“ gegenüber entstehen
  • es kann nichts spontan und ohne Absprache umgesetzt werden (sich auszutauschen kostet außerdem sehr viel Zeit)

Wie du siehst, haben beide Formen Vor- aber auch Nachteile. Um also genau sagen zu können ob ein Blog oder ein Online Magazin besser geeignet ist, kommt es immer auf deine individuelle Situation an. Falls du deine eigene Person in den Mittelpunkt rücken möchtest und als Experte oder Influencer angesehen werden willst, ist der Blog wahrscheinlich die bessere Wahl für dich. Möchtest du allerdings nich zu viel von dir Preis geben und eigentlich eher im Hintergrund stehen, aber trotzdem deine Ideen mit anderen Teilen, dann solltest du vielleicht darüber nachdenken dich mit Gleichgesinnten zusammenzuschließen und ein Online Magazin zu erarbeiten. Dir sollte übrigens bewusst sein, dass ein Blog natürlich auch ein anderes Marketingkonzept benötigt als ein Online Magazin. Während ein typischer persönlicher Blog von „Storytelling“ lebt und Influencer Marketing ein wichtiger Bereich für ein regelmäßiges Einkommen darstellen könnte, kann für ein Online Magazin eine ganz andere Marketingstrategie wichtig sein. Mehr dazu wird es bald in einem eigenen Artikel geben.

Hoffentlich konnten wir etwas mehr Klarheit ins Thema „Blog oder Online Magazin“ bringen und dir die Unterschiede deutlich machen. Die Entscheidung, was besser für dich geeignet ist, bleibt aber immer individuell und hängt allein von deinen Vorlieben ab.

Keine Kommentare

Lass einen Kommentar da

Deine Email wird nicht veröffentlicht.


FOLGE UNS

© 2017 Co-Magazine