Corinnas 5 Tipps für Sport in der Schwangerschaft

Wir freuen uns sehr, heute eine neue Kategorie einzubinden. Die liebe Corinna von Wunschglück hat uns nämlich heute einen Beitrag zum Bereich Fitness mitgebracht. Corinna ist 29 Jahre alt und führt einen sehr interessanten Blog mit Tipps zu den Themen Fitness, Food, Reisen und Achtsamkeit. Ein gesunder Lebensstil steht bei Wunschglück im Mittelpunkt! Wenn du also noch etwas Inspiration für diese Bereiche suchst, dann solltest du unbedingt bei ihr vorbeischauen. Außerdem möchten wir ihr ganz herzlich zu ihrer Schwangerschaft gratulieren und wünschen ihr nur das Beste für die Zukunft mit ihrem kleinen Schatz! Genau darum geht es auch in ihrem heutigen Beitrag, denn Corinna erzählt dir heute was du in der Schwangerschaft für deine Fitness machen kannst.

Sport in der Schwangerschaft – Meine 5 Tipps und Tricks

Mit dem Beginn einer Schwangerschaft ändert sich unheimlich viel im eigenen Körper und das muss man erst einmal verstehen und verkraften. Denn nicht alles ist rosa roter Sonnenschein, wenn die Übelkeit einen übermannt, die Müdigkeit kaum auszuhalten ist und man so viel essen kann wie man will und trotzdem weiterhin der Magen knurrt.
Da fällt es oft sehr leicht nicht an Sport zu denken, sondern sich lieber ins Bett zu kuscheln. Generell stellt sich spätestens dann die Frage was an Sport denn eigentlich noch möglich ist und worauf man die kommenden neun Monate besser verzichten sollte. Mir war von Anfang an klar, dass ich unbedingt weiterhin Sport machen möchte. Vor allem da Sport in der Schwangerschaft Mutter und Kind gut tut und wohl auch für die Entbindung Vorteile mit sich bringt.

Vor der Schwangerschaft war ich sehr sportlich, habe mich gerne herausgefordert und wollte Tag für Tag besser und fitter werden. Ich wusste, dass ich nicht so weitermachen kann wie bisher. Dafür war das Pensum viel zu hoch und ich habe oft gemerkt, dass der Puls ziemlich fix in die Höhe schoss, wenn die Übungen zu anstrengend waren. Somit bin ich also auf die Suche gegangen und habe geschaut welche Alternativen es für mich gibt.
In den letzten Wochen habe ich so einige Erfahrungen zu Sport in der Schwangerschaft gemacht, die ich gerne mit euch teilen möchte. Dafür habe ich meine fünf besten Tipps zusammengefasst, die euch zu einer fitten und hochmotivierten, werdenden Mami machen.

1. Achte auf dein Körpergefühl

Mache ausschließlich Sport, wenn du dich gut fühlst und überanstrenge dich nicht. Wenn es dir nicht gut geht oder du während einer Sporteinheit merkst, dass es irgendwo weh tut, dann lass es mit dem Sport sein. Es geht in der Zeit deiner Schwangerschaft nicht mehr darum, dass du den am besten trainierten Körper hast oder absolute Höchstleistung bringst. Es geht vielmehr um dein kleines Menschenwesen. Du willst, dass es dem Baby gut geht, es sich prima entwickelt und ein gesunder glücklicher Spatz wird. Mit dem Muskelaufbau und Bodyshaping kannst du nach der Schwangerschaft wieder loslegen. Beachte einfach die folgende Faustregel: wenn du normalerweise auf Level 10 trainierst und dich das in der Vergangenheit sehr gefordert hat, dann trainiere jetzt nur noch auf Level 6 – 7. Du solltest dich normal unterhalten können und nicht aus der Puste kommen. Pausen tun gut und ausreichend Wasser während der Sporteinheiten ist ein absolutes Muss.

2. Suche dir die passende Sportart heraus

Vor meiner Schwangerschaft habe ich fast ausschließlich High Intensity Workouts gemacht, mit Gewichten gearbeitet und lange intensive Laufeinheiten gemacht. Alles Dinge, die in der Schwangerschaft nicht förderlich sind und daher habe ich Alternativen gesucht, mit denen ich trotzdem weiter regelmäßig Sport machen kann. Besonderen Gefallen habe ich an Schwangerschaftsyoga gefunden. Hier gibt es zahlreiche Videos auf Youtube. Nehm dir am besten zunächst einfache Übungen vor, die etwa 10 bis 15 Minuten dauern. Umso fortgeschrittener du bist, desto mehr kannst du natürlich machen. Aber denk beim Dehnen immer daran: deine Bänder sind in der Schwangerschaft deutlich elastischer, was schneller zu Verletzungen führen kann. Sei daher vorsichtig und mute dir nicht allzu viel zu.

Zusätzlich zum Yoga mache ich Schwangerschaft Workouts. Auch hier habe ich Youtube für mich entdeckt. Es gibt dort eine so große Auswahl wo wirklich für jeden etwas dabei ist. Meine liebsten Videos sind die von „BodyFit By Amy“ aus der „BabyFit“ Reihe. Suche ansonsten einfach nach „Prenatal Workout“, da wirst du sicherlich fündig.

Als Ausgleich und um einen Teil meiner alten Sportroutine zu wahren, gehe ich weiterhin einmal die Woche laufen. Hier laufe ich meistens lockere 5 Kilometer oder ganz langsame entspannte 7 Kilometer. Mehr muss es gar nicht sein. Schließlich geht es primär darum, dass du dich bewegst, an der frischen Luft bist und das Baby glücklich machst. Weniger ist hier eindeutig mehr.

3. Stress dich nicht

Wie unter Punkt 1. bereits erwähnt, achte wirklich auf dich selbst und orientiere dich nicht an anderen oder irgendwelchen Messlatten. Wenn etwas nicht geht, dann geht es nicht. Wenn es zwickt und zwackt, dann versuch eine Ersatzübung zu finden bei der es dir besser geht. Wenn du nicht komplett auf dem Rücken liegen kannst, dann stütze dich mit den Armen ab. Suche dir Hilfestellungen, halte dich bei Balanceübungen an Stühlen oder Wänden fest und schäm dich nicht, wenn nicht alles so reibungslos funktioniert wie früher. Mach lieber kleine kurze Workouts und denk immer dran: weniger ist mehr, Hauptsache du bewegst dich.

4. Bleib dran

Auch wenn du mal ein paar Tage keinen Sport gemacht hast, lass dich nicht unterkriegen. Fang einfach wieder an und beginne von neuem. Schließlich geht es nicht darum an eine bestimmte Kondition anzuschließen. Gönn dir bewusst Auszeiten, um neue Kraft und Motivation zu tanken. Und hab einfach Spaß an der körperlichen Aktivität!

5. Vorsicht bei gewissen Sportarten und Übungen

Wie du dir wahrscheinlich denken kannst, empfehlen sich nicht alle Sportarten und Übungen während einer Schwangerschaft. Skifahren und andere Sportarten bei denen du böse stürzen könntest, sind tabu. Die Teilnahme an Sportwettkämpfen solltest du dir gut überlegen. Ich selbst habe einen Staffelmarathon abgesagt, um mich nicht zu überanstrengen. Ansonsten kann es sein, dass Übungen auf dem Rücken irgendwann nicht mehr funktionieren und auch die Bauchmuskeln sollten vorsichtiger trainiert werden. Bei Gewichten gehe lieber ein paar Kilo runter oder lasse sie ganz weg. Generell solltest du immer im Vorfeld mit deinem Frauenarzt sprechen und abklären was du machen darfst und was nicht. Bei schwierigen Schwangerschaftsverläufen kann auch ein Sportverbot ausgesprochen werden. So lange aber alles gut ist, sollte eigentlich nichts gegen Sport in der Schwangerschaft sprechen.

Ich hoffe mit diesen fünf Tipps konnte ich dich zu mehr Sport in der Schwangerschaft motivieren und Anregungen für mögliche Sporteinheiten geben. Ich selbst werde auf jeden Fall so lange wie möglich weiter machen und bin ganz fest davon überzeugt, dass dies nur Vorteile mit sich bringen wird. Welche Erfahrungen hast du mit Sport in der Schwangerschaft gemacht und was kannst du empfehlen?

Alles Liebe, Corinna

Liebe Corinna, Dankeschön für deinen sehr interessanten Beitrag! Wir bewundern deine Motivation und können uns als kleine Sportmuffel ein Beispiel an deiner Fitness nehmen.

Wenn dir Corinnas Tipps auch so gut gefallen haben wie uns, dann schau doch mal auf ihrem Instagramaccount vorbei oder hinterlasse auch gerne ein Kommentar! Wir freuen uns auf einen regen Austausch!

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